125 Jahre LZ Schmedehausen

125 jähriges Jubiläum des Löschzuges

2004 - 125 Jahre Löschzug Schmedehausen

Auch die Kiepenkerle kamen zu besuch

Das Festprogramm

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Meilensteine

Weitere Meilensteine in der Geschichte des Löschzuges

Eigene Räumlichkeiten
Im Oktober 1984 ging ein lang ersehnter Wunsch der Feuerwehrkameraden in Erfüllung. Das neue Feuerwehrgerätehaus an der Schule wurde eingeweiht. Im ehemaligen Schulgebäude hatte die Feuerwehr nun einen Schulungsraum, eine Küche einen Geräteraum und einen Neubau als Fahrzeughalle. Mit den eigenen Räumlichkeiten begann auch ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Schmedehausener Feuerwehr. Die Schlagkraft und die Einsatzmöglichkeiten der zur Zeit 25 aktiven Feuerwehrmänner des Löschzuges Schmedehausen erhöhten sich dadurch erheblich. Gleichzeitig wurde das neue Wahrzeichen der Wehr, mit den Emblemen Löschen, Bergen, Schützen und Retten, vor der Schule aufgestellt.

Martin Huckenbeck neuer Löschzugführer
Ludger Schulze Jochmaring Ehrenlöschzugführer

Nach 28 Jahren als Löschzugführer wurde Ludger Schulze Jochmaring im Januar 1995 im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet. Im Beisein der Schmedehausener Feuerwehrkameraden und Vertretern der Stadt überreichte Stadtbrandmeister Werner Keller eine Urkunde und die Ehrenkordel. Gleichzeitig wurde er zum Ehrenlöschzugführer ernannt. Neuer Löschzugführer wurde Oberbrandmeister Martin Huckenbeck, der seinem Vorgänger Ludger Schulze Jochmaring als Dank für seinen geleisteten Einsatz eine Statue des heiligen Florians überreichte.

1997 - Mit 36 Jahren in den Ruhestand (Zeitungsschlagzeile)
Erstmals ein nagelneues Einsatzfahrzeug
Im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ wurde das neue Einsatzfahrzeug des Schmedehausener Löschzuges, ein Mercedes-Benz-Einsatzwagen des Typs TSF/W, durch Dechant Gernot Möschel eingesegnet. Der alte Magirus-Deutz-Einsatzwagen hatte nach 36 Jahren ausgedient. „Es ist das erste Mal, dass der Löschzug Schmedehausen ein ganz neues Fahrzeug bekommt“, freute sich dementsprechend auch Löschzugführer Martin Huckenbeck.
Der Einsegnung wohnten neben vielen Schmedehausenern und Hüttrupern auch Vertreter der Stadt Greven, Bürgermeister Rudolf Steingrube, Ordnungsamtsleiter Günter Voß, Ratsherr Aloys Weddehage sowie Kameraden der Grevener Feuerwehr bei.

Für festes Teilgebiet der Stadt Greven zuständig
Die Einsatzzahlen der Schmedehausener Feuerwehr sind gestiegen, seit der Wehr in der Alarm- und Ausrückordnung ein festes Teilgebiet der Stadt zugeordnet ist. Das Gebiet erstreckt sich über den gesamten östlichen Teil des Stadtgebietes und umfasst damit die Bauerschaften Schmedehausen, Guntrup, Bockholt, Fuestrup, Maestrup, Wentrup, Pentrup und Hüttrup. Da der Dortmund-Ems-Kanal und der Franz-Felix-See zum Einsatzgebiet gehören, ist auch technische Hilfe auf oder im Wasser gefragt. So mußte die Feuerwehr auch schon leckgeschlagene Schiffe vor dem Versinken bewahren. Unangenehmer ist es, wenn die Feuerwehr zu Einsätzen am Franz-Felix-See gerufen wird, um nach Vermissten zu suchen.

Gründung eines Fördervereins
Im März 2003 waren alle Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr zur Gründungsversammlung des Fördervereins in den Schulungsraum der Feuerwehr in der ehemaligen Schule eingeladen. Zum Vorsitzenden wurde Martin Huckenbeck, als sein Stellvertreter Günter Westrup gewählt. Dem Förderverein gehören alle aktiven Feuerwehrkameraden, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die fördernden Mitglieder an.

In all den Jahren haben die Feuerwehrmänner ihre Leistungs- und Einsatzfähigkeit durch Teilnahme an Leistungsnachweisen, Lehrgängen, Fortbildungsmaßnahmen, den regelmäßig stattfindenden Übungsabenden sowie der jährlichen Herbstübung und besonderen Alarmübungen weiterentwickelt und halten sich somit fit für den Ernstfall.
Zur Zeit besteht die freiwillige Feuerwehr Schmedehausen aus 29 aktiven Feuerwehrkameraden, 12 Mitgliedern der Ehrenabteilung und 65 fördernden Mitgliedern.

Um Flüssigkeiten und Brandlöschung geht es auch im geselligen Teil des Feuerwehrlebens. Feierte man in früheren Jahren jährlich im November das Feuerwehrfest bei Weiligmann, so lädt man heute im Juli zum Sommerfest auf dem Schulhof ein. Fahrradtouren, Ausflüge auch mit den passiven Mitgliedern und die jährliche Weihnachtsfeier runden das gesellige Leben ab.

Die Feuerwehr richtet ihren Blick schon auf das Jahr 2004. Die ersten Planungen und Vorbereitungen für das 125jährige Bestehen, das vom 02. bis 04. Juli 2004 gefeiert wird, sind bereits getroffen worden.

Zum Abschluss dieses kurzen geschichtlichen Abrisses der letzten 50 Jahre darf der Dank an die Feuerwehrkameraden für ihren ehrenamtlichen und uneigennützigen Einsatz zum Dienst am Nächsten und zum Wohle der Allgemeinheit nicht fehlen.